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Biogas-Kraftwerke sind seit der Jahrtausendwende im Trend, ein wichtiger Bestandteil der Kampagne zur Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen. Die Gewinnung von Methan aus Biomasse ist ein komplexer Prozess, die Produktivität der Methan-produzierenden Bakterien ist stark von der optimalen Temperatur im Reaktor abhängig. Zudem ist der Eigenenergieverbrauch der Gesamtanlage durch die Generatoren-Kühlung nicht unerheblich.

Nach Aussagen eines erfahrenen Biogas-Kraftwerkbauers sind viele Anlagen nicht optimal eingerichtet. Oft sind die Kühlaggregate ungeregelt, Wärmepumpen für die Reaktoren überdimensioniert etc. Entsprechend hoch ist sind Eigenenergieverbrauch und Verschleiss solcher Anlagen, bei gleichzeitig suboptimaler Produktivität. Damit sinkt die Rentabilität solcher Anlagen erheblich, und die CO2 Emissionswerte pro erzeugter Kilowattstunde Elektrizität ist höher als notwendig.

Für eine Kleinanlage in Bayern wurde ein temperaturgeregeltes Konzept mit Umrichtersteuerungen umgesetzt. Alle Pumpen und Kühler wurden mit Umrichtern versehen und temperaturgeregelt angesteuert. Damit wurde der Eigenenergieverbrauch von 20kWh auf 10kWh pro Stunde reduziert bei gleichzeitiger Gewährleistung der optimalen Reaktor-Produktivität. Für geschätzte 200 Arbeitstage pro Jahr konnten Einsparungen von 10T € erzeilt werden. Also ammortisiert sich die Investition für die neue Technik bereits in einem Jahr.

Weiterhin wurden die Rührwerke mit sanft anlaufenden Umrichtern versehen. Durch den langsamen Anlauf verringert sich der Verschleiss der Pumpen, Kühler und Rührwerke, die Anlagenverfügbarkeit steigt.

Konstanter Gasdruck für Generator ist besonders wichtig für die Energieerzeugung. Dies konnte mit einer präzisen Regelung des Verdichtermotors erreicht werden.

Das Projekt wurde vor Ort umgesetzt und optimiert.